WIE SIEHT (D)EINE MORGENROUTINE AUS?

Carmen Sierra | SIMPLY RELAX

 Was ist eine Morgenroutine?

 

Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Eine Routine ist zumindest mal eine Handlung, die man sehr schnell und ohne zu überlegen ausführst.

 

Vielleicht denkst du, dass dein Frühstück am Morgen mit der Zeitung ein Teil deiner Routine ist. Dass dein zweiter Kaffee am Fenster, vielleicht mit der ersten Zigarette des Tages eine ist. Vielleicht frühstückst du gar nicht und schaust beim Kaffeetrinken das Frühstücksfernsehen. Es könnte dein tägliches Workout nach dem Aufstehen sein.

 

Das können alles deine morgendlichen Routinen oder Rituale sein. Es sind auf jeden Fall deine Gewohnheiten in den Tag zu starten. Aber oft sind Gewohnheiten einfach nur festgefahrene Muster, über die man gar nicht mehr nachdenkt. Aber das solltest du vielleicht jetzt einmal tun. Denn einige Gewohnheiten sind nicht wirklich gesund und diese solltest du dir abgewöhnen, ersetzen oder einführen.

 

 

Was solltest du vermeiden oder beachten:

 

1. Stehe sofort aus und vermeide den Snooze-Button

 

Ich kenne viele Menschen, die haben diese vermeintliche Taktik des noch ein bisschen „kontrollierten“ Schlummerns. Diese kann bis zu einer halben Stunde andauern. Tatsächlich ist der Schlaf während dieser Zeit nicht von guter Qualität. Jeder Schlaf unterliegt einen bestimmten Zeitzyklus. Und diese Phase ist wahrscheinlich nach dem erneuten Klingeln nicht abgeschlossen und reißt dich aus dem Zyklus. Sicher kennst du das Gefühl, dass du dich danach meist noch müder und kaputter fühlst.

 

Und dann hast du immer noch im Unterbewusstsein, dass du gleich aufstehen musst. Oft begleitet von einem Gefühl der Angst, am Ende vielleicht zu verschlafen. Gibt deinem Körper das klare Signal nach dem ersten Klingeln aufzustehen und mach dir das zur Gewohnheit.

 

 

2. Das Bett machen

 

Warum könnte das jetzt gut sein? Ganz einfach: Das Bett zu machen ist die erste Aufgabe des Tages, die du damit erledigt hast und der Teil der Nacht, des Schlafens und des Aufstehens ist damit abgeschlossen.

 

Und wie schön ist es, abends nach einem langen Tag in ein gemachtes Bett zu steigen.

 

 

3. Stress und Hetze

 

Vermeide Hektik am Morgen. Der Morgen ist die Zeit, in der die Energie gerade erst anfängt anzusteigen. Nutze diese Zeit um entspannt in den Tag zu starten. Wenn du jetzt schon gestresst den Tag beginnst, wirst du ihn durch den ganzen Tag mittragen, auch wenn es dir nicht bewusst ist.

 

Vielleicht beginnst du mit einer Meditation. Schon 5-10 Minuten regelmäßiger Meditation sorgen für Ruhe und Konzentration in deinem Geist. Du kannst mit Meditation Stress abbauen und dich mit Muße auf den Tag vorbereiten.

 

 

4. Musik

 

Motivierende Musik hebt deine Laune und motiviert dich für den Tag. Höre zum Beispiel im Bad deine Lieblingsplaylist, um deine Zähne putzen und dich fertig machen.

 

 

5. Frühstück

 

Achte auf ein gesundes und proteinreiches Frühstück. Wenn du sehr früh aufstehen musst und noch nichts zu dir nehmen kannst, dann trinke grünen Tee. Grüner Tee ist super gesund und eine tolle Alternative zu Kaffee. Er steckt voller Antioxidantien und Pflanzenstoffe, die einen positiven Effekt auf deine Gesundheit haben.

 

Außerdem enthält eine Tasse 50 mg Koffein, was vollkommen ausreicht, dich mit genug Energie durch den Tag zu bringen. Dabei wird das Koffein langsamer im Körper verarbeitet als bei Kaffee.

 

 

6. Plane deinen Tag

 

Tag zu planen. Solltest du das nicht getan haben, dann wäre jetzt ein guter Augenblick. Schreibe dir nach Wichtigkeit alle Aufgaben des Tages auf, damit hast du den Kopf frei und brauchst nur noch eine Liste abzuarbeiten.

 

 

7. Vermeide Frühstücks-Fernsehen

 

Gerade viele Alleinlebende schalten gerne während des Morgens oder beim Frühstück den Fernseher an. Dies raubt dir kostbare Energie. Du konzentrierst dich dabei nicht auf das Essen, sondern schlingst es einfach nur runter. Dabei tritt kein wirklicher Sättigungseffekt ein und du hast auf der Arbeit bereits nach kurzer Zeit schon wieder Hunger und Lust auf einen Snack. Unbewusstes essen führt so auf Dauer zu Gewichtszunahme. Höre lieber Musik dazu.

 

 

8. E-Mails lesen

 

Viele haben ihr Handy auf dem Nachtisch abgelegt, auch weil es oftmals als Wecker dient. Und wenn du schon das Handy beim Ausmachen in der Hand hast, dann kannst du doch gleich mal schauen, was es Neues gibt und welche E-Mails eingetrudelt sind. Bei der Gelegenheit antwortest du direkt schon auf diese.

 

Das solltest du auf jeden Fall lassen. Oft führt es nicht gerade zu guter Laune und du beginnst jetzt schon zu reagieren. Dein Kopf ist damit sofort schon im Arbeitsdenken und hat keine Zeit überhaupt erst mal richtig wach zu werden. Es fehlt der wichtige Übergang von der Nacht und des Morgens in den Arbeitstag.

 

 

9. Zeitung lesen

 

Viele Menschen lesen gerne während des Frühstücks Zeitung. Dabei werden sie bereits schon jetzt mit reißerischen Schlagzeilen und Sensationen konfrontiert. In den Zeitungen findest du fast ausschließlich schlechte Nachrichten und was überall in der Welt passiert ist. Damit ist dein friedlicher Morgen dahin.

 

Versuche Zeitungen und Nachrichten um diese Zeit zu vermeiden. Damit bleibst du in deiner positiven und noch unbelasteten Energie. Tue dies erst zu einem späteren Zeitpunkt des Tages.

 

 

10. Internet und Social Media

 

Sicher ist dir auch schon aufgefallen, wie schnell beim Surfen oder in den Sozialen Medien die Zeit rumgeht. Eben mal schnell auf eine WhatsApp Nachricht antworten, in Facebook und Instagram schauen, was die Welt zu berichten und zu posten hat und ziellos durchs Internet surfen. Und dreißig Minuten sind Ruckzuck rum.

 

Falls du es nicht schaffst, ganz am Morgen darauf zu verzichten, stelle dir einen Wecker und höre nach dem Klingeln damit auf. Bleibe so weit es geht in deiner Ruhe und friedlichen Energie. Vermeide Zeit- und Energiefresser.

 

 

Wie sieht es mit deinen morgendlichen Gewohnheiten aus und möchtest du vielleicht etwas ändern?

 

 

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